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GI.bench-Lizenzierung unter Windows 11: Was die WMIC-Entfernung ändert
Produkte & Services | 2 Minuten Lesezeit |

GI.bench-Lizenzierung unter Windows 11: Was die WMIC-Entfernung ändert

Wenn GI.bench nach einem Windows-Update Ihre Lizenz nicht mehr erkennt, liegt es nicht an der Lizenz. Microsoft hat das Kommandozeilenwerkzeug WMIC aus den Windows-11-Versionen 24H2 und 25H2 entfernt, und ältere GI.bench-Versionen lesen darüber die Systeminformationen, die die Lizenzierung braucht. Ein Update auf GI.bench 1.19.x oder neuer behebt das. Es kostet nichts, und Ihre bestehende Lizenz bleibt gültig.

Was sich in Windows geändert hat

Microsoft baut WMIC, die Windows Management Instrumentation Command-line, seit mehreren Release-Zyklen ab. Mit dem Preview-Update KB5120998 (OS-Builds 26100.9278 und 26200.9278) vom August 2026 ist WMIC aus den Windows-11-Versionen 24H2 und 25H2 verschwunden.

Weggefallen ist ausschließlich das Kommandozeilenwerkzeug. Die WMI-Infrastruktur darunter bleibt unangetastet, dieselben Systeminformationen sind weiterhin über andere Schnittstellen verfügbar. Frühere Windows-Versionen liefern WMIC noch mit, dort gilt es allerdings seit Längerem als veraltet.

Warum das GI.bench betrifft

Ältere GI.bench-Versionen rufen WMIC auf, um bestimmte Systeminformationen zu lesen. Die Lizenzierung bindet darüber eine Lizenz an einen Rechner. Fehlt WMIC auf dem System, kommt die Abfrage leer zurück, und GI.bench erkennt eine völlig gültige Lizenz unter Umständen nicht mehr.

Am Prüfstand sieht das so aus: GI.bench startet auf einem PC, auf dem es immer lief, meldet die Lizenz aber als fehlend oder ungültig. An Ihrer Lizenz hat sich nichts geändert. Geändert hat sich, wie die Software den Rechner ausliest, auf dem sie läuft.

Die Lösung: GI.bench aktualisieren

Aktualisieren Sie auf GI.bench 1.19.x oder neuer. Die Lizenzierung der aktuellen Version braucht WMIC überhaupt nicht mehr. Sie funktioniert damit auf Windows 11 24H2 und 25H2 mit installiertem August-2026-Update und auf jeder anderen aktuellen Windows-Version.

Ihre bestehende Lizenz bleibt gültig. Nach dem Update erkennt GI.bench sie wieder. Sie brauchen keine neue Lizenz, und das Update kostet nichts.

Alternative für ältere Windows-Versionen

Auf älteren Windows-11-Builds, auf denen WMIC lediglich deaktiviert wurde und noch als Windows Feature on Demand vorliegt, können Sie es vorerst wieder einschalten. Microsoft beschreibt das Vorgehen unter How to install WMIC Feature on Demand on Windows 11.

Das verschafft Ihnen Luft, löst das Problem aber nicht. WMIC verschwindet über die gesamte Windows-11-Linie hinweg. Jeder so weiterbetriebene Rechner steht später vor derselben Situation.

Wichtig: Auf 24H2 und 25H2 hilft nur das Update

Ist das August-2026-Update auf Windows 11 24H2 oder 25H2 installiert, ist WMIC entfernt und nicht nur deaktiviert. Es wird nicht mehr als Feature on Demand angeboten und lässt sich nicht wieder einschalten. Auf diesen Rechnern bringt allein das Update auf GI.bench 1.19.x oder neuer die Lizenzierung zurück.

Was jetzt zu tun ist

  1. Prüfen Sie, welche Windows-11-Version und welchen Update-Stand Ihr Mess-PC hat.
  2. Laden und installieren Sie GI.bench 1.19.x oder neuer. Die Installationsanleitung in der GI.knowledgebase führt Sie durch die Schritte.
  3. Starten Sie GI.bench und prüfen Sie, ob die Lizenz erkannt wird.
  4. Schlägt die Lizenzierung weiterhin fehl, schicken Sie Ihre Lizenzdaten und die Windows-Build-Nummer an den Gantner Instruments Technical Support.

Software, die jahrelang auf Mess-PCs läuft, muss es überstehen, dass sich das Betriebssystem darunter verändert. WMIC aus der GI.bench-Lizenzierung herauszunehmen, gehört dazu: eine Komponente weniger zwischen Ihrem Prüfstand und den Daten, die er liefert. Wenn Sie einen validierten oder qualifizierten Prüfstand betreiben, auf dem Software nicht kurzfristig aktualisiert werden darf, sprechen Sie mit unserem Support, bevor der nächste Windows-Rollout diese Rechner erreicht.

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