Austria | Germany | France | Sweden | India | USA | China | Singapore
Brückenerregung und Messbereich mit Strain Gage
Tipps & Trends | 2 Minuten Lesezeit |

Brückenerregung und Messbereich mit Strain Gage

Dehnungsmessstreifen (Strain Gages) liefern Signale, die von der Brückenerregung abhängen. Daher wird das Brückensignal in mV/V ausgedrückt (ratiometrische Messung).

Dehnungsmessstreifen-Geräte haben oft nur einen Bereich (Verstärkung) und geben verschiedene Störbereiche an, indem sie einfach die Brückenanregung ändern:

  • 8 mV/V bei 5V,
  • 16 mV/V bei 2,5 V,
  • 40 mV/V bei 1 V und
  • 80 mV/V bei 0,5 V.

Die Verstärkung ist in der Tat fix, das ist eine Sauerei.

Diese Tatsache führt zu großen Problemen bei der Messung der Dehnung mit kleinen Dehnungsmessern an Verbundwerkstoffen. Es wird eine kleine Versorgungsspannung benötigt, aber das Signal erfordert auch einen empfindlichen Bereich. Bei der oben genannten Art von Gerät erzwingt eine Versorgung von 1 V einen Bereich von 40 mV/V, d.h. 80000 µm/m bei einer einzelnen Dehnungsmessstreifen-Anwendung. Ein 1000 µm/m-Signal nutzt nur den Bereich von 1,25 %. Kleinere Dehnungssignale sind dem Rauschen und der Drift sehr nahe. Die Versorgungsspannung muss aufgrund des Bereichs und nicht aufgrund der Anwendung ausgewählt werden.

Schlechte Lösung!
Schlechte Lösung!

Gantners Q.series A116 bietet neben verschiedenen Brückenspeisespannungen auch eine REAL GAIN Auswahl. Eine kleine Versorgung mit einem empfindlichen Bereich ist ebenso möglich wie eine hohe Versorgung in einem sehr weiten Eingangsbereich. Das optimiert das Signal-Rausch-Verhältnis und liefert beste Ergebnisse. Der Bereich ist unabhängig von der Brückenerregung.

Gute Lösung!
Gute Lösung!

Weitere Artikel

Events

Internationaler Kongress CSME-CFDSC-CSR 2026

Technische Innovationen in den Bereichen Mechanik, CFD und Rheologie

Weiter...
News

Symposium PV & Netzintegration

Treffen Sie uns auf dem PV Systems Symposium 2019, dem führenden Branchentreffen für PV-Überwachung und Netzintegration in Albuquerque (New Mexico), Vereinigte Staaten.

Weiter...
Tipps & Trends

Langzeit-Vulkanüberwachung – eine Feldstudie

Die Überwachung der Vulkanaktivität ist ein wichtiges Thema bei der Eindämmung von Naturgefahren. In jüngster Zeit ereigneten sich die meisten tödlichen Vorfälle an Vulkanen mit geringer Energie und mäßiger Aktivität, was sie zu attraktiven Touristenzielen macht (z. B. der Ausbruch des Mount Ontake in Japan 2014). Bei solchen Vulkanen erfordert die Überwachung Multiphysik-Messungen in dichten Netzen. Verteilte Sensornetzwerke müssen leicht an den sich entwickelnden Zustand des Vulkans und das Auftreten neuer aktiver Bereiche wie Fumarolen oder hoher Wärmeflüsse im Boden angepasst werden können.

Weiter...
News

Entmystifizierung der digitalen Metrologie

Ein umfassendes Handbuch zu den Grundlagen der elektronischen Messtechnik

Weiter...